VOR

 

Diashow mit Ton! 

(Premiere auf den Scheffel-Seiten)


Roland Schimmelpfennig

LANGER

14./ 15./ 16. März 2002

ZEIT

20°° Uhr

IM MAI

Scheffel-Gymnasium Lahr


Zur Seite:

Theaterkritiken von Oberstufenschülern

Große Fotoseite mit 34 Szenenfotos aus der Aufführung

- Chaos im Gefühls-Crash

- Nähe und Distanz

- Vergänglichkeit der Liebe



PRESSESCHAU

Es spielen       

Elena Bär - Alexandra Bernal -

Jonathan Braun - Veronika Feist -

Özlem Büyüköztürk - Katja Geiger -

Christian Haarhaus - Sven Hager -

Dieter Huber - Nora Kölblin -

Menno Koller - Alexander Kremer -

Lisa Müller - Alexis Papathanassopoulos -

Elisabeth Rösch - Lena Schmidt -

Jana Trampert - Sascha Wenski

 

Zur Aufführungskritik in der "Lahrer Zeitung" vom 15.3.2002 (pdf)

 

Beleuchtung

Philipp Grundhöfer - Simon Heitz -  Sebastian Grundhöfer - Jonas Kunz

Ton     

                Sebastian Wagner

                Michael Bahner

Assistenz

                Gertraud  Graser-Braun

Regie  

                Christa Möllinger


 

Probenfoto

Die Zeit?

Sie wäre damit nur ein Zaubermittel, das unser Wesen aueinanderzieht und sichtbar macht, indem sie das Leben, das eine Allgegenwart alles Möglichen ist, in ein Nacheinander zerlegt; allein dadurch er-scheint es als Verwandlung, und darum drängt es uns immer wieder zur Vermutung, dass die Zeit, das Nacheinander, nicht wesentlich ist, sondern scheinbar, ein Hilfsmittel unserer Vorstellung, eine Abwicklung, die uns nacheinander zeigt, was eigentlich ein Ineinander ist, ein Zugleich, das wir allerdings als solches nicht wahrnehmen können, so wenig wie die Farben des Lichtes, wenn sein Strahl nicht gebrochen und zerlegt ist.

Unser Bewusstsein als das brechende Prisma, das unser Leben in ein Nacheinander zerlegt, und der Traum als die andere Linse, die es wieder in sein Urganzes sammelt; der Traum und die Dichtung, die ihm in diesem Sinne nachzukommen sucht –

Max Frisch, Tagebuch 1946 – 1949


Was für ein Stück wir spielen?

Diese Frage zu beantworten, unser Stück zu beschreiben – für dieses Mal keine leichte Übung.

Nach den  „schweren“  Stücken der letzten Jahre wünschten wir uns Theater zu spielen mit leichter Hand;

. . . „VOR LANGER ZEIT IM MAI“ ist ein poetisches Stück, bisweilen surrealistisch, schlicht und variationsreich, verhalten und dynamisch, schwebend und temporeich, es ist eher still und doch knallt es bisweilen ...

Worum geht es? Geht es um die Zeit? Um den Raum? Um die Liebe? Die Physik? 

Der Zuschauer ... er sehe selbst.

Roland Schimmelpfennig

wurde 1967 in Göttingen geboren, arbeitete zunächst als freier Autor in Istanbul, bevor er 1990 in München  Regie studierte. Danach wurde er Regieassistent und später Mitarbeiter der künstlerischen Leitung an den Münchner Kammerspielen, ab der Spielzeit 1999/2000 Dramaturg an der Berliner Schaubühne.

 Schimmelpfennigs Theaterstück „ FISCH UM FISCH“
 wurde 1997 mit dem Else-Lasker-Schüler-Förderpreis ausgezeichnet, 1998 erhielt der Autor die Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg. Neben „VOR LANGER ZEIT IM MAI“ finden sich „DIE ARABISCHE NACHT“  und „PUSH UP 1-3“ zur Zeit auf Spielplänen deutscher Bühnen.

Aufführungsrechte

beim Verlag S. Fischer, Frankfurt

 

Danke . . .

Frau Kmitta .................................................für Noras Rokokokleid,

dem Verein Solidarität Lahr ......................für das Trainingsgerät,

Herrn Rothmann ....................................für tätige Mithilfe am b,

Rainer Lehmann ......... für Hilfe und Betreuung bei der Technik!

Zum Artikel in der "Badischen Zeitung" vom 16.3.2002 (pdf)


 


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