De omnibus dubitandum
Trier-Exkursion des Kurses Latein 3 Klasse 10
mit Susanne Poster und Katharina Tiemeyer

 verfasst von Schülern der zehnten Klassen

Aktualisiert am: 25.05.2011

Kontakt: Webmaster


 

Tag 1

Lahr Bahnhof 9.20 Uhr MEZ: 22 Schüler und zwei Lehrerinnen machten sich auf eine fünfeinhalbstündige Fahrt ins ferne Trier, von dem einige gar nicht so genau wussten, in welchem Teil Deutschlands es lag und was die Gruppe dort erwarten würde.

Trotz rekordverdächtiger Sprints mit Tonnen von Gepäck sahen wir in Neustadt (W.) unseren Zug nach Kaiserslautern nur noch von hinten.

Endlich in Trier angekommen, verschafften wir uns einen groben Überblick über die Qualität der unterschiedlichen Zimmer in „Hille’s Hostel“, wo wir die nächsten zwei Nächte schlafen würden (oder auch nicht) . Das Resultat war durchwachsen und stellte nicht alle zufrieden.

Nach der Zimmerinspektion machten wir uns auf den Weg zum Trierer Dom: Um die Liebfrauenkirchen zu besichtigen, müssten wir am 3. September wiederkommen, da sie erst da wiedereröffnet wird.

Nach diesem herben Rückschlag (immerhin hatte Lisa ein Referat vorbereitet) schleppten wir uns mit hungrigen Mägen zum Marktplatz, danach hatten wir 45 min Freizeit, die den Trierer Geschäften in der Innenstadt zugute kamen.

Immer noch hungrig liefen wir anschließend zur Studentenkneipe „Astarix“ (nicht Asterix), um eine Stunde auf unser Essen zu warten, wodurch wir nur knapp dem drohenden Hungertod entkamen.

Wieder mit gefüllten Bäuchen kam auch die gute Laune zurück und dem bisher durchwachsenen Tag folgte ein amüsanter Abend.

 

Von Thao, Nelli B.-G. und Jessica

Tag 2

Um 8.20 Uhr gab es Frühstück (viel zu früh). Danach liefen wir zum Rheinischen Landesmuseum Trier und dort bekamen wir von einer „netten“ Frau eine interessante Führung durch die Geschichte Triers. Es war von "Kirschen" und "Arschäologen" die Rede...

Danach folgte der Höhepunkt des Tages in Form eines gleichsam genialen und belehrenden Vortrags von Julian und Manuel über das Amphitheater. Daraufhin legten wir bei strahlendem Sonnenschein eine Pause ein.

Auf den Gang zu den Kaiserthermen folgte eine Darbietung des Wissens über ebendiese von Clara und Christina. Anschließend erkundeten wir das Gewölbe und die Ruinen, in denen Janine von furchterregenden, römischen Geistern überfallen wurde.

Der lange Marsch zu den Barbarathermen und, dass diese auch noch abgesperrt waren, versetzte der Moral der Gruppe einen großen Dämpfer.

Doch der Besuch der Thermen am Viehmarkt tröstete uns darüber hinweg. Denn dort konnten wir unter anderem einzigartige Gebilde wie z.B. Schwimmbäder mit Becken (!) bewundern.

Die nächste Stunde hatten wir zur freien Verfügung. Diese nutzten wir um unseren Durst zu stillen und unserem Heißhunger auf Eis Genugtuung zu verschaffen.

An dem Wahrzeichen der Stadt, der Porta Nigra konnten wir antike Wandbilder („Trier? Nein Danke!“) erkennen. Das darauffolgende, sehr aufschlussreche Referat von Lisa und Cynthia legte die Geschichte des UNESCO-Welterbes dar.

Auf dem von den Trierern auch einfach „Porta“ genannten, 111-stufigen Bauwerk konnten wir auch sehr moderne Anzeichen erkennen (u.a. einen Tabak konsumierenden römischen Legionär).

Als nächstes stellten uns Carolyn und Kristine das größte noch erhaltene römische Brückenbauwerk nördlich der Alpen vor. Dieses imposante Bauwerk beeindruckte uns sehr.

Die letzten Stationen unserer Besichtigung waren die Konstantinsbasilika und das daran angebaute kürfürstliche Palais. Der Vortrag von Thao und Jesssica war sehr spannend und aufschlussreich. Vor allem die Wandheizung und die Höhe der Konstantinsbasilika fanden wir sehr bemerkenswert.

Danach hörten wir noch ein Referat über den Namensgeber der Basilika, Kaiser Konstantin.

Die anschließende dreistündige Freizeit nutzten wir zum Essen, Trinken, Flirten und zur Besänftigung sonstiger irdischer Bedürfnisse.

Zurück bei Hille genossen wir ein trautes Miteinander im Zimmer von Marius, Manuel und Julian (welches, falls wir es noch nicht erwähnt haben, dass BESTE war).

Alles in allem war es ein gelungener Tag eines großartigen Ausflugs.

 

Von Julian, Manuel und Marius

 

Der letzte Tag in Trier

Der letzte Tag unserer Trierfahrt brach für viele von uns erst einmal mit schmerzenden Füßen an, denn der sechsstündige Marsch durch Triers Altstadt steckte uns noch ein bisschen in den Knochen (vielleicht lag’s aber auch am Schlafmangel…).

Nachdem das Frühstück im Hostel, bis auf die vierzehn(!) herrenlosen Brötchen, beendet und auch der letzte Koffer mehr oder weniger gewaltsam geschlossen worden war, brachen wir zum letzten Punkt unserer „Sightseeingtour“ auf, dem Karl-Marx-Haus.

Nach dem letzten kurzen Referat und einer Begrüßung der Museumsführerin machten wir uns in Kleingruppen auf Erkundungstour durchs ganze Haus, wobei wir einen fünfseitigen Fragebogen  ausfüllen sollten. Das Lösungszitat, „ An allem ist zu zweifeln“, bestätigte, oder auch nicht, die Richtigkeit unserer Antworten.

Nach der Museumstour hatten wir noch etwas Zeit übrig, also verbrachten wir noch eine Stunde in Grüppchen in der Trierer Innenstadt und ließen unsere Exkursion mit einem Eis im strahlenden Sonnenschein ausklingen.

Mit unseren Koffern, die wir aus dem Hostel abholten, machten wir uns auf den Weg Richtung Bahnhof und schafften es auf der gesamten Rückfahrt tatsächlich keinen einzigen Zug zu verpassen. Fünfeinhalb Stunden später, in denen einige von uns das Klimasystem der Deutschen Bahn verfluchten, kamen wir schließlich wieder am Lahrer Bahnhof an.

 

Von Nina


Scheffel-Startseite   nach oben