zu 1) Im Bereich des blinden Flecks d.h. beim Austritt des Sehnervs

zu 2a) Fovea, da nur einzelverschaltete Zapfen, deren ableitende Nervenbahnen möglichst ohne Störung der Lichtstrahlen seitlich wegführen.
zu 2b) Myelin wäre weniger lichtdurchlässig --> die Schaltzellschicht  stört wegen des inversen Baus der Netzhaut den Strahlengang des einfallenden Lichts.

zu 3a) Die Fläche der zu einer Gruppe zusammengeschalteten Sehzellen wird nur als ein Bildpunkt (mit gleichem Grauwert) wahrgenommen, d.h. Details des auf die Netzhaut projizierten Bilds, die in diese Fläche fallen werden nicht aufgelöst --> grobes Bildraster --> unscharfes Bild.
zu 3b)
Lichtempfindlichkeit: Die Ganglienzellen werden schon bei geringerer Lichtintensität eine Erregung zum Gehirn leiten, da sich die Rezeptorpotenziale vieler Sinneszellen summieren.
Bewegungsempfindlichkeit: Wandernde Schatten d.h. kleinste Änderungen der Helligkeit werden von den Netzhautarealen unterschieden.

zu 4a) nur Zapfen-Adaptationskurve
zu 4b) nur Stäbchen-Adaptationskurve

zu 5) Abb.3: gestrichelt = Zapfen                    Abb.4: gestrichelt  = Stäbchen
Zapfenverteilung: Max. Dichte in der Fovea; in der Peripherie stark abnehmende Dichte;
Stäbchendichte: Fovea ohne Stäbchen; max. Dichte um die Fovea herum; abnehmende Dichte in der Peripherie
Blinder Fleck: keine Sehzellen an der Austrittstelle des Sehnervs.

zu 6a) Bei gleicher Sehzelldichte wäre das gleiche Auflösungsvermögen zu erwarten. Da jedoch die Stäbchen ca. 1:100 gruppenverschaltet sind, ist das Auflösungsraster der Stäbchen viel gröber als das der einzelverschalteten Zapfen in der Fovea.
zu 6b) Die Zapfen sind weniger lichtempfindlich als die Stäbchen --> In der Fovea nur Tagsehen.
zu 6c) In der Nacht/Dämmerung ist nur Stäbchen-Sehen möglich --> Schwarz-Weiß-Sehen d.h. Helligkeitsunterschiede und Farbunterschiede(s.Abb.5) nur als Grauwerte erkennbar.
zu 6d) Fixieren bedeutet, das Objekt in die Fovea zu projizieren. Diese ist aber für Objekte mit geringer Lichtintensität blind! --> Man muß durch bewusstes "Daneben"schauen das Objekt auf die empfindlichere Peripherie projizieren.

zu 7a) Rote Gegenstände werden schwarz wahrgenommen, da die Stäbchen von langwelligem Rotlicht nicht erregt werden.
zu 7b) Langwelliges Rot ab ca.700nm kann vom Sehfarbstoff Rhodopsin nicht mehr absorbiert werden --> keine Erregung der Stäbchen--> Dunkeladaptation (--> Regeneration des photochemisch zerfallenen Rhodopsins)

zu 8) gelb/orange (s.Abb.5) entspricht der Wellenlänge, die maximal von den Zapfen absorbiert wird --> beste Signalfarbe bei Tagsehen.

 

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