Förderverein ermöglicht Vertragsverlängerung von
Samantha Roberts, Assistant Teacher am Scheffel
 Von Samantha Roberts

Aktualisiert am: 5.5.2007

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Hallo Scheffel!

Ich denke, es ist höchste Zeit zu zeigen, was ich seit September hier am Scheffel eigentlich gemacht habe.

Erstmals habe ich eine gute Nachricht mitzuteilen.  Dank der großzügigen Unterstützung des Regierungspräsidiums Freiburg und des Scheffel-Fördervereins ist mein Vertrag bis zum Endes des Schuljahrs verlängert worden.  Sonst müsste ich schon Ende Mai die Koffer packen.  Ich möchte mich zunächst beim Förderverein bedanken, und ich hoffe, man wird im Folgenden deutlich erkennen, dass das Geld gut verwendet wird. Vielen Dank auch an Herrn Ligner und Frau Pieper für die Hilfe bei der Bewerbung. Zweitens bedanke ich mich beim Regierungpräsidium Freiburg, insbesondere bei Frau Weiß. In diesem Zusammenhang möchte ich auch Detlef Bähr und Claudia Beer-Kaiser ganz herzlich danken. Und zu guter Letzt kommen wir zu meiner Betreuungslehrerin, Gudrun Pischinger.  Ohne sie hätte das Scheffel gar keine Englischassistentin; sie hat sich ständig darum bemüht, nicht nur, dass ich mich hier wohlfühle, sondern auch dass das Scheffel das Allerbeste aus diesem „Native Speaker“-Erlebnis herausholen konnte. Ein riesiges Dankeschön!

Was habe ich denn nun in den letzten sechs Monaten gemacht?  Wie hat der Englischunterricht am Scheffel sich geändert, seit eine Muttersprachlerin dabei ist?

 

 

Das bisherige Highlight für mich war mein Auftritt als Geografielehrerin am „Tag der offenen Tür“.  Um das Englisch-Bilingual-Profil darzustellen, habe ich eine Szene mit Schülern aus der jetztigen 5d und 5e gespielt.  Es ging um eine Geografiestunde in einer bilingualen Englischklasse, d.h. wir haben Erkunde auf Englisch gemacht.  Besonders erwähnenswert war die Samstagsgruppe, die trotz großer technischer Probleme (unsere Beamerkarte hat gestreikt!) die Szene bis zum Ende super gespielt hat.

Bei den bilingualen Englischklassen kann ich mich besonders nützlich machen.  Weil sie wöchentlich sechs statt vier Englischstunden haben, kann man viel zusätzliches Material einbauen.  Ich habe z.B. eine Stunde über Fastnacht in England gehalten, weil es bei uns keinen Karneval gibt, obwohl wir am Faschingsdienstag „Pancake Parties“ machen, wo wir Pfannkuchen mit allerlei Füllungen zubereiten.  Die Schüler haben dann ihre eigenen Pancake-Party-Dialoge geschrieben mit lustigen Vorschlägen für Zutaten.

 

 

Andere lustige Dinge, die ich mit der fünften Klasse gemacht habe, sind z.B., Schulhofspiele auf Englisch.  Da sind immer ein Lied und viel Bewegung mit dabei.  Viele Texte bieten auch gute Möglichkeiten, Vokabeln und grammatikalische Themen zu üben, aber so lange es Spaß macht, merken es die Kinder nicht, was auch von Vorteil ist!

Meine Mitarbeit hat auch in der sechsten Klasse sehr gut geklappt, zum Teil sogar besser, weil die Kinder schon mehr Englisch können.  Bei der 6b z.B. habe ich eine „Poster Campaign“ gemacht und bei der 6d eine sehr lustige Stunde über Zungenbrecher.  Meine erste Stunde in der 6c werde ich nie vergessen.  Die Schüler mussten mir Fragen auf Englisch stellen, um herauszufinden, wer ich überhaupt war!  Die Sechstklässler sind insgesamt sehr neugierig und stellen gerne ganz viele Fragen über England und mein Leben.  Es macht mir echt Spaß, sie zu unterrichten. 

Oft habe ich in den siebten und achten Klassen einen Teil der Klasse alleine gehabt.  Bei kleineren Gruppen müssen die Schüler einfach mehr reden, und man kann so im Unterricht besser differenzieren.  Meistens haben beide Gruppen die gleichen Aufgaben gemacht, aber manchmal habe ich mit sehr kleinen Gruppen (z.B. 4 oder 5 Schülern) einfach nur „Conversation“ gemacht, eine Möglichkeit, die beim normalen Unterricht nicht gegeben ist.

 

 

In der Mittel- und Oberstufe ist es schwieriger gewesen, von Nutzen zu sein, obwohl ich einmal ein sehr lustiges „Grammar Forum“ in der 10a durchgeführt habe, und ganz am Anfang haben sie auch eine „Poster Campaign“ gemacht, um mir verschiedene deutsche Städte vorzustellen und mich zu einer Reise anzuregen. In der Oberstufe können die Lehrer eine Assistentin nicht immer so gut gebrauchen, weil man meist unter Zeitdruck steht.  Man beschäftigt sich sehr viel mit Literatur, und ich konnte ab und zu mal was vorlesen, aber die Besprechung der darauffolgenden Themen ist für „Team Teaching“ meistens nicht geeignet.  Jetzt nach den schriftlichen Prüfungen kommt das Thema Shakespeare, mein Lieblingsautor, und ich hoffe, dass ich da mehr anzubieten habe.

Außerhalb des Klassenzimmers bin ich in der „English Debating AG“ aktiv.  Ich habe eine zweite Gruppe geleitet, damit Schüler aus der siebten Klasse die Gelegentheit hatten, mit Debating anzufangen.  Diese zweite Gruppe wird nächstes Jahr unser „Junior League Team“ und die jetztigen „Juniors“ müssen ab September bei der „Senior League“ mitmachen.  Ich habe auch versucht, eine „English Conversation Class“ für die Oberstufe in Gang zu setzen.  Das hat aber aus Zeitmangel bei den Schülern nicht geklappt.

Ich denke, aus meinem Erfahrungsbericht wird deutlich, dass ich mich in meiner Rolle als Englischassistentin nicht gelangweilt habe!  Ich habe meine Zeit bisjetzt sehr genossen, und ich freue mich sehr, dass ich noch zwei Monate länger am Scheffel bleiben kann.


Hello, Scheffel!

I thought it was high time for a homepage update, to let everyone know just what the English assistant has been up to since September.

First of all, I’ve some fantastic news.  With the kind cooperation of the Freiburg Regierungspräsidium and the kind support of Scheffel’s Förderverein we’ve successfully managed to extend my contract, which means that instead of having to disappear at the end of May, I will be able to continue to support the English staff at Scheffel until the end of the school year, and needless to say, I am over the moon!  Firstly, I would like to say a big thank you to the Förderverein, and I hope it’s plain to see from this webpage, that the money is being well-spent.  Thanks also to Herr Lingner and Frau Pieper for their help with the application to the Förderverein.  Secondly, I’d like to thank the Regierungspräsidium Freiburg, and specifically Frau Weiß, who has been very kind and helpful.  Special thanks here must also go to Detlef Bähr and Claudia Beer-Kaiser: sometimes it helps to have friends in high places.  And last but not least, we come to Gudrun Pischinger, my mentor teacher, without whom I simply wouldn’t be here.  Since September she has taken continual pains to ensure that I am happy and that Scheffel is getting the most out of this “native speaker experience”.  Thank you so much!

OK, so just what have I been doing for the last six months?  How has English at Scheffel changed since the native speaker came on the scene?

My highlight so far has been without a doubt my appearance as a Geography at “Tag der offenen Tür”.  In order to show what Scheffel’s new Bilingual-English profile is all about, I acted out a little scene with members of the fifth class, in which we did a Geography lesson in English.  Pupils from the current 5D and 5E took part and I am especially proud of the 5E group, who (despite a significant technical setback) still managed to get to the end of the scene and did it beautifully.

I feel particularly useful in the English Bilingual classes, mainly because they have six lessons of English per week (rather than four) and you just have more time to fit in extra material.  For example, I spent a whole lesson with one of the English BiLi classes talking about what “Fasching” is like in England.  You see, we don’t have a carnival or anything, but what we do do on Shrove Tuesday is throw pancake parties, where people get together and make pancakes with all sorts of different toppings.  The kids then wrote their own pancake party dialogues with weird and wonderful suggestions for pancake fillings.

Something else I’ve been able to do with the fifth class is introduce English Playground games to them.  There’s always a song and they get to move around a lot.  Many of the song texts also afford good opportunity to practise vocab and grammar, but as long as it’s fun, the kids don’t realise this, which also has its advantages.

I’ve also had a lot of success working with the sixth class, more in some cases because the kids speak more English.  I did a Poster Campaign with 6B, for example, and I had a very funny lesson on Tongue-twisters with 6D.  I’ll never forget my first lesson with 6C.  The pupils had to ask me question in English to find out who I was.  The pupils in the sixth class are so curious.  They have so many questions about England and about my life.  It’s really fun teaching them.

In the seventh and eighth classes I’ve often taken part of the class out of the lesson and taught them by myself.  In small groups the kids have to talk more and you can organise your lessons much better.  Normally we’ve done exactly the same as the rest of the class but sometimes with very small groups (i.e. 4 or 5 pupils) I’ve just done conversation practise – something which you just can’t do in a normal classroom situation.

It’s been harder to make myself useful with the older pupils, although I once had a very funny Grammar Forum going with 10A, and they also did a Poster Campaign right at the start of the year.  They had to present different German cities and encourage me to visit them.  An assistant can’t always be of great use to teachers in lessons with the sixth form, because there’s just so little time and so much material to get through.  There’s a lot of literature work in the sixth form and I’ve been able to read things out now and then, but discussing the issues arising from the texts doesn’t really lend itself to team teaching.  Now the exams are over, some classes are turning their attentions to Shakespeare, my favourite author, and I hope I can be of more use there.

Outside of the classroom I’ve been helping with the English Debating club.  I’ve been running a second group so that some kids from the seventh class could start debating this year.  Next year this group is going to be our Junior League team and the current juniors will have to debate in the senior league.  I also tried to get a conversation class for the sixth form up and running, but the kids just didn’t have time for it.

I think it’s clear from my “report” that as the English assistant at Scheffel I haven’t been bored.  I’ve really enjoyed myself so far, and I’m really pleased that I’m going to be able to stay at Scheffel for an extra two months!


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