Knochenarbeit - Wenn Skelette erzählen
Exkursion der Klasse 10a ins Naturhistorische Museum Basel im Dezember 2011

 Von Mona Schnaiter

Aktualisiert am: 20.1.2012

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Am 21.11.2011 begann unser Ausflug zum Museum um 8.00 Uhr am Bahnhof in Lahr. Nach einer zweistündigen Zugfahrt und einem kurzen Fußmarsch erreichten wir unser Ziel. Nach der Ankunft im Museum gingen wir in die entsprechenden Räume zur Sonderausstellung Körperarbeit.

Herr Fink und Frau Pischinger hatten ein Aufgabenblatt vorbereitet, das wir mit Hilfe der Informationskarten an den Ausstellungsstücken lösen mussten. Wir sollten unsere Eindrücke zu den Räumen notieren und auch theoretische Aufgaben zu den Skeletten lösen. In der Sonderausstellung konnte man sich sprachliche Quellen aus den Krankenakten des Spitals St. Johann anhören oder sich an einem Tisch weitere Informationen über die Forschungen an Skeletten in einem Computer erarbeiten.

Die Räume zur Sonderausstellung waren vollgepackt mit Skeletten und einzelnen, sortierten Knochen. Jedes Skelett hatte eine eigene interessante Geschichte. Es waren aber nicht nur gesunde Knochen zu sehen, sondern auch bestimmte Krankheiten die man an den Skeletten ablesen konnte, wie zum Beispiel Verkrümmungen oder ein Wasserkopf. Die Sonderausstellung zeigt das solche Forschungen einiges zeigen können, zum Beispiel wie sich die Menschen damals ernährt hatten oder woran sie verstorben sind. Anfangs hat man ein komisches Gefühl mit so vielen Skeletten in einem Raum zu sein, doch dies war durch die vielen Spiegel und Lichter sehr gut anzusehen.

Nachdem wir mit unseren Aufgaben fertig waren und uns über jede Knochenart, Funktion oder Krankheit informiert hatten, konnten wir uns noch bis um 13.00 Uhr im restlichen Museum umschauen. Dort gab es unterschiedliche Abteilungen über die Steinzeit oder lebendige Insekten. Als wir uns um 13.00 Uhr wieder vor dem Museum trafen, hatten wir Mittagspause und konnten uns entscheiden noch bis 15.00 Uhr ins Museum Tinguely zu gehen oder uns die wunderschöne Stadt Basel bei einer Shoppingtour anzusehen.

Um 15.00 Uhr trafen wir uns vor dem Museum Tinguely und machten uns mit einem letzten Fußmarsch zurück zum Bahnhof bereit. Am Bahnhof angekommen mussten wir noch etwas warten bis unser Zug kam. Nach einer weiteren zweistündigen Zugfahrt zurück nach Lahr hatten alle nur noch einen Wunsch, so schnell wie möglich nach Hause und die schmerzenden Beine hochlegen.

Alles in allem war es ein sehr aufregender und spannender Tag im Museum. Es kostete uns nicht alle Welt und als Schulklasse ist es noch um einiges spaßiger. Natürlich ist es besser nach dem Museum, noch in Basel zu shoppen, jedoch lohnt es sich in jedem Fall ins Museum zu gehen, denn diese Erfahrung ist erlebenswert. Also liebe Leute, ich hoffe ihr überlegt es euch dort hinzugehen, falls ihr noch weitere Informationen zu dem Museum braucht, klickt ihr einfach auf den untenstehenden Link. Die Sonderausstellung geht noch bis zum 29. April 2012, also beeilt euch und bestellt Karten, denn diese Ausstellung ist wirklich sehenswert. Ich wünsche euch viel Spaß und einen aufregenden Tag im Museum.

Website, Naturhistorisches Museum Basel → http://www.nmb.bs.ch/

 

 

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