Mind the gap,please!
Studienfahrt London im Oktober 2011
 Von Melissa Kopf und Sarah Dilger

Aktualisiert am: 30.11.11

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Our trip to London started on Sunday, the 23rd of October in Lahr at the train station. Together with the other group we went to Stuttgart ... Well, let's speak German, the trip is over. Nach einigen technischen Problemen, den ersten Tränen und der schließlich überwundener Flugangst flogen wir nach London. Nach der Landung waren alle froh, endlich angekommen zu sein, doch das war noch nicht das Ende dieses Tages. Uns stand noch eine turbulente Busfahrt zum Hotel bevor, in der wir nicht nur "falsch" - im Uhrzeigersinn - durch den Kreisverkehr fuhren, sondern auch noch rechts überholt wurden. Um 12 Uhr (1 Uhr deutsche Zeit) nachts konnten wir endlich völlig kaputt in unsere Betten fallen.  

Doch mit lange Schlafen war es nichts - um 9 Uhr morgens ging es bereits mit einer Sightseeingtour weiter. Um 11 Uhr trafen wir uns mit  "London 1" im Globe Theatre und nahmen dort an einem Workshop teil. Dieser wurde dank des netten Schauspielers, der uns herumgeführt hat, zu einer Art Comedy-Veranstaltung. Den Satz "money is honey" wird von uns wohl keiner mehr vergessen.  Motiviert durch das untypische Wetter - strahlender Sonnenschein - verlängerten wir danach die Tour durch London. Nachmittags bekamen wir endlich Freizeit, doch da uns allen die Füße schmerzten, hieß es nun Starbucks statt Shoppen. 

Auch am Dienstag wurden unsere Füße nicht geschont: Im Gegensatz zu "London 1" mussten wir früh aufstehen und eine Stunde lang durch den Hyde Park zum Buckingham Palace laufen. Dort trafen wir die andere Gruppe, die bequem mit der "Tube" gefahren war. Nach einiger Freizeit am Mittag, die von Kleingruppen verschieden genutzt wurde, trafen wir uns gegen Abend zum Evensong in der Westminster Abbey, wo schon Kate und William geheiratet hatten - wie romantisch! Unsere fürsorglichen Lehrer, die möglichen Schlafmangel verhindern wollten, erlaubten uns doch noch bis halb 11 nachts wegzugehen. Da wir die vernünftigste Studienfahrtgruppe waren, machte es natürlich keinem einizigen etwas aus, so früh im Hotelzimmer zu sein und auch Zimmerkontrollen fanden wir völlig okay. 

Der Mittwoch begann - wie jeder andere Tag - früh. Wir fuhren mit einem Boot die Themse aufwärts zu den Docklands. Dort besuchten wir das Museum, welches Aufschluss über die Geschichte der Docks gab. Nachmittags schlugen die Mädchenherzen höher: Nachdem einige enttäuscht von der Oxfordstreet schon fast keine Lust mehr auf Shoppen hatten, gab es auf dem Camden Market endlich genug Möglichkeiten, sein Geld auszugeben. An diesem Abend durften wir sogar - oho - bis 12 Uhr wegbleiben, da der nächste Tag nicht ganz so früh beginnen sollte. Viele wussten überhaupt nicht, was sie mit dieser langen Zeit anfangen sollten...

Am letzten Tag in London sollten unsere Füße noch einmal so richtig leiden: Mit Stan, einem Reiseführer aus London, der extra für uns gebucht wurde, ging es durch den multikulturellen Teil Londons. Diese war zwar sehr interessant, allerdings war es genau wie unser nächster Termin, ein Treffen mit einem Migrationsbeauftragten im Rathaus von Tower Hamlets, zum falschen Zeitpunkt - wir wollten nach der anstrengenden Woche eigentlich lieber Schlafen. Am Abend haben uns unsre Lehrer in einen typischen englischen Pub begleitet. Darüber freuten wir uns sehr - vor allem über den Begleitservice zurück zum Hotel um 10 Uhr. Ihre Sorge um unsere Gesundheit war einfach rührend. 

Nun stand die Heimreise wieder an. Morgens um 4:30 Uhr fuhr der Bus vor dem Hotel in Richtiung Flughafen ab. Wieder in Deutschland angekommen, stellten wir fest, dass die Menschen in London freundlicher waren und alles geordneter zuging. Zwar dachte man dort in den "Tubes" "voller gehts nicht", allerdings übertrafen die deutschen Züge alles, sodass wir froh waren, endlich wieder in Lahr angekommen zu sein.

Zwar war die Woche sehr anstrengend, doch das viele Laufen hat sich letztendlich gelohnt. Das von unseren Lehrern durchstrukturierte Programm bot uns die Möglichkeit die vielen verschiedenen Facetten Londons zu sehen. 

Alles in allem war es eine schöne, interessante Woche - also eine gute Alternative zum Schulalltag ;) 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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