Our trip to London started on
Sunday, the 23rd of October in Lahr at the train station. Together with
the other group we went to Stuttgart ... Well, let's speak German, the
trip is over. Nach einigen technischen Problemen, den ersten Tränen und
der schließlich überwundener Flugangst flogen wir nach London. Nach der
Landung waren alle froh, endlich angekommen zu sein, doch das war noch
nicht das Ende dieses Tages. Uns stand noch eine turbulente Busfahrt zum
Hotel bevor, in der wir nicht nur "falsch" - im Uhrzeigersinn -
durch den Kreisverkehr fuhren, sondern auch noch rechts überholt wurden.
Um 12 Uhr (1 Uhr deutsche Zeit) nachts konnten wir endlich völlig kaputt
in unsere Betten fallen.
Doch mit lange Schlafen war es
nichts - um 9 Uhr morgens ging es bereits mit einer Sightseeingtour
weiter. Um 11 Uhr trafen wir uns mit "London 1" im Globe
Theatre und nahmen dort an einem Workshop teil. Dieser wurde dank des
netten Schauspielers, der uns herumgeführt hat, zu einer Art
Comedy-Veranstaltung. Den Satz "money is honey" wird von uns
wohl keiner mehr vergessen. Motiviert
durch das untypische Wetter - strahlender Sonnenschein - verlängerten wir
danach die Tour durch London. Nachmittags bekamen wir endlich Freizeit,
doch da uns allen die Füße schmerzten, hieß es nun Starbucks statt
Shoppen.
Auch am Dienstag wurden unsere
Füße nicht geschont: Im Gegensatz zu "London 1" mussten wir
früh aufstehen und eine Stunde lang durch den Hyde Park zum Buckingham
Palace laufen. Dort trafen wir die andere Gruppe, die bequem mit der
"Tube" gefahren war. Nach einiger Freizeit am Mittag, die von
Kleingruppen verschieden genutzt wurde, trafen wir uns gegen Abend zum
Evensong in der Westminster Abbey, wo schon Kate und William geheiratet
hatten - wie romantisch! Unsere fürsorglichen Lehrer, die möglichen
Schlafmangel verhindern wollten, erlaubten uns doch noch bis halb 11
nachts wegzugehen. Da wir die vernünftigste Studienfahrtgruppe waren,
machte es natürlich keinem einizigen etwas aus, so früh im Hotelzimmer
zu sein und auch Zimmerkontrollen fanden wir völlig okay.
Der Mittwoch begann - wie
jeder andere Tag - früh. Wir fuhren mit einem Boot die Themse aufwärts
zu den Docklands. Dort besuchten wir das Museum, welches Aufschluss über
die Geschichte der Docks gab. Nachmittags schlugen die Mädchenherzen
höher: Nachdem einige enttäuscht von der Oxfordstreet schon fast keine
Lust mehr auf Shoppen hatten, gab es auf dem Camden Market endlich genug
Möglichkeiten, sein Geld auszugeben. An diesem Abend durften wir sogar -
oho - bis 12 Uhr wegbleiben, da der nächste Tag nicht ganz so früh
beginnen sollte. Viele wussten überhaupt nicht, was sie mit dieser langen
Zeit anfangen sollten...
Am letzten Tag in London
sollten unsere Füße noch einmal so richtig leiden: Mit Stan, einem
Reiseführer aus London, der extra für uns gebucht wurde, ging es durch
den multikulturellen Teil Londons. Diese war zwar sehr interessant,
allerdings war es genau wie unser nächster Termin, ein Treffen mit einem
Migrationsbeauftragten im Rathaus von Tower Hamlets, zum falschen
Zeitpunkt - wir wollten nach der anstrengenden Woche eigentlich lieber
Schlafen. Am Abend haben uns unsre Lehrer in einen typischen englischen
Pub begleitet. Darüber freuten wir uns sehr - vor allem über den
Begleitservice zurück zum Hotel um 10 Uhr. Ihre Sorge um unsere
Gesundheit war einfach rührend.
Nun stand die Heimreise wieder
an. Morgens um 4:30 Uhr fuhr der Bus vor dem Hotel in Richtiung Flughafen
ab. Wieder in Deutschland angekommen, stellten wir fest, dass die Menschen
in London freundlicher waren und alles geordneter zuging. Zwar dachte man
dort in den "Tubes" "voller gehts nicht", allerdings
übertrafen die deutschen Züge alles, sodass wir froh waren, endlich
wieder in Lahr angekommen zu sein.
Zwar war die Woche sehr
anstrengend, doch das viele Laufen hat sich letztendlich gelohnt. Das von
unseren Lehrern durchstrukturierte Programm bot uns die Möglichkeit die
vielen verschiedenen Facetten Londons zu sehen.
Alles in allem war es eine
schöne, interessante Woche - also eine gute Alternative zum Schulalltag
;)