"Ahoj!"
Studienfahrt nach Prag im Oktober 2011

Aktualisiert am: 11.01.11 

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Es sind nun schon einige Wochen seit den Studienfahrten vergangen, daher wird es nun langsam mal Zeit, auch einen kleinen Bericht über die Studienfahrt nach Prag zu schreiben und ein Fazit zu ziehen.

Als sich alle Prag-Fahrer und die begleitenden Lehrer Herr Macher, Herr Rabenmüller und seine Frau am frühen Sonntagmorgen um 6:00 Uhr vor dem Scheffel-Gymnasium getroffen hatten, waren natürlich alle voller Vorfreude auf die bevorstehenden Tage in Prag, sodass auch das lange Warten auf den Bus, der aufgrund des Nebels Verspätung hatte, der Stimmung nicht schaden konnte. 

Nach einigen Stunden Fahrt erreichten wir schließlich die tschechische Grenze, die wohl ohne den Halt, der nötig war, um die Mautplakette zu lösen, keinem aufgefallen wäre. Kürzer als gedacht war noch das letzte Stück bis Prag, wo der Bus mit einigen Schwierigkeiten und Verletzungen der Verkehrsregeln zu letztendlich dann doch an der Moldau vor dem Hausbotel "Florentina", welches in den Tagen eine angenehme Unterkunft war und dem durch unseren Besuch einiges an Leben eingehaucht wurde, zum Stehen kam.

Nachdem alle ihr Gepäck ausgepackt hatten, stürzten wir uns dann auch schon in die schöne Altstadt von Prag, die eigentlich direkt vor der "Bootstür" lag, was sich als sehr praktisch erwies, da man so nicht viel Zeit dadurch verlor, erst einmal in die Stadt zu kommen und so "mal schnell" zu den Sehenswürdigkeiten, verschiedenen (Fast-Food-)Restaurants und diversen Geschäften, die man in jeder größeren Stadt findet, gehen konnte. Herr Macher und Herr Rabenmüller erteilten uns noch einen kleinen Überblick über die Prager Altstadt, danach konnten wir auch schon auf Nahrungssuche gehen, da für den Sonntag noch kein Programm geplant war. Wie jeden Tag versammelten wir uns bereits an diesem Abend auf dem Sonnendeck des Hausbotels, um dem Tag einen würdevollen Ausklang zu verleihen.

Am Montagmorgen stand dann der erste Programmpunkt an, und zwar ein geführter Stadtrundgang, der uns an beiden Seiten der Moldau den kleinen - aber wohl zentralen - Teil der Stadt, in dem wir uns hauptsächlich aufhielten, die Geschichte Prags und des Landes näher brachte. Dabei stießen wir neben einigen wichtigen Stationen Kafkas auch auf die berühmtesten Wahrzeichen Prags, zu denen die Karlsbrücke, eine astronomische Uhr, die zu jeder vollen Stunde unzählige Touristen anlockte, und selbstverständlich auch die Prager Burg gehörte, welcher am Nachmittag eine eigene Führung gewidmet wurde.

Der zweite volle Tag in Prag stand uns im Gegensatz zum vorherigen Tag zum Großteil zu unserer eigenen Verfügung, sodass viele die freie Zeit dazu nutzten, um die Stadt bzw. bestimmte Teilbereiche auf eigene Faust besser kennen zu lernen, wie z.B. die verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten, die Prag bietet. An diesem Tag war am Mittag ein gemeinsames Essen eingeplant, also setzten wir uns in den Bus, um etwas näher an das Restaurant zu kommen. Im Restaurant "U Fleků" angekommen, konnten wir in der Atmosphäre eines alten Bierkellers dann typische tschechische Speisen zu uns nehmen, bevor wir den Rest des Nachmittages wieder in der Stadt oder auf dem Boot verbringen konnten. Den Abschluss des Tages bildete schließlich der Besuch im "Schwarzen Theater", das uns durch beeindruckende Licht- und Farbspiele Unterhaltung bot.

Nach dem morgendlichen Frühstück startete der Mittwoch mit einer Führung durch Jüdische Viertel, welche uns auch Einblick in den alten Jüdischen Friedhof, verschiedene Synagogen und auch in die Geschichte gewährte. Danach gingen wir wieder zusammen in einem der zahlreichen Restaurants Prags essen, sodass wir danach wieder gestärkt die Stadt erkunden konnten. 

Der abschließende Programmpunkt unserer Studienfahrt bildete am Donnerstagmorgen eine von Herr Macher vorbereitete Stadtralley durch Kafkas Prag, bei der es darum ging, zu verschiedenen Orten und Werken, die mit Kafka in Verbindung stehen, bestimmte Informationen herauszufinden, und dies am besten, indem man diese kurz besuchte. Am Abend versammelten wir uns dann alle gemeinsam wieder auf dem Schiff, um zum Abschluss unserer Studienfahrt noch kurz die größte Diskothek in Zentraleuropa zu "besichtigen".

So mussten wir dann am Freitagmorgen Prag leider auch schon wieder verlassen und uns auf die Rückreise mit dem Bus machen, die, aufgrund der alltäglichen Verkehrsproblemen auf unseren Autobahnen, etwas länger dauern sollte als vorher erwartet, sodass wir erst am späteren Abend wieder zurückkehrten und zum Teil etwas erschöpft, aber vor allem auch zufrieden auf unsere Studienfahrt zurückblicken konnten. 

Daher möchten wir uns abschließend ganz herzlich bei unseren Begleitern Herr Macher, Herr Rabenmüller und seiner Frau und bei allen, die an der Studienfahrt mitgewirkt haben, für diese sehr gelungenen Tage in Prag, bei der sowohl das Kennenlernen von Stadt und Kultur, als auch die Gemeinschaft nicht zu kurz kam, bedanken!  

Das Hausbotel "Florentina"

Blick auf die Prager Altstadt - in der Mitte ist das Hausbotel "Florentina" zu sehen

 

  

                                                         Die Teynkirche in der Innenstadt                                    Das Franz-Kafka-Denkmal

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                  Der Veitsdom auf der Prager Burg - 

                                               das größte Kirchengebäude Tschechiens

 


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