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Ein Instrument lernen am Scheffel-Gymnasium mit der Stadtkapelle Lahr

Ein Bericht von Bettina Hölscher

Eine Übersetzung des Artikels auf Russisch finden interessierte Eltern hier.

Wer bekommt einen Ton heraus? Ausprobieren der Blechblasinstrumente

Spaß in der Gruppe, Einbindung in die Nachmittagsbetreuung und kurze Wege – das sind die Vorteile, die Schülerinnen und Schüler haben, wenn sie das Angebot zum Instrumentalunterricht am Scheffel-Gymnasium in Kooperation mit der Stadtkapelle Lahr e.V. nutzen. In diesem Schuljahr nehmen zehn Kinder aus den fünften Klassen daran teil: zwei lernen Klarinette, vier Saxophon, drei Trompete und ein Schüler Tenorhorn. Zwei Sechstklässlerinnen setzen den Klarinetten-Unterricht des letzten Jahres fort. Mit Annette Tafler und Roland Kopp konnten für dieses Angebot zwei engagierte Instrumentallehrkräfte gewonnen werden, die bereit sind, zum Unterrichten in die Räume des Scheffel-Gymnasiums zu kommen.

Die Kooperation mit der Stadtkapelle Lahr besteht seit dem Schuljahr 2022/23 und soll weiter ausgebaut werden. Anlass für die Zusammenarbeit war die Beobachtung der Musiklehrerinnen und -lehrer am Scheffel-Gymnasium, dass immer weniger Fünftklässler bereits ein Instrument spielen oder planen, eines zu beginnen, wenn sie ans Scheffel-Gymnasium kommen. Besonders Orchesterinstrumente waren im Vergleich zu Klavier und Gitarre eher wenig vertreten. Ziel der Kooperation ist es deshalb, gerade auch diejenigen Familien anzusprechen, die sich nicht von sich aus auf den Weg in die Musikschule oder den Musikverein machen würden. Die organisatorischen und finanziellen Hindernisse, die dem Instrumentalunterricht manchmal entgegenstehen, sollen durch die Kooperation reduziert werden.

Die Blechbläser-Gruppe mit ihrem Lehrer Roland Kopp

Der Unterricht findet in den Räumen des Scheffel-Gymnasiums am frühen Nachmittag statt. In Kleingruppen zu zwei bis vier Schülerinnen und Schülern können die Lehrkräfte gut auf die Kinder und die Besonderheiten des jeweiligen Instruments eingehen. Von der Nachmittagsbetreuung, der „Lernwerkstatt“, wechseln die Kinder unproblematisch in den Unterricht am Instrument und gehen dann wieder in die Betreuung zurück. Die Eltern müssen ihr Kind daher nicht zu einem Extratermin an einem anderen Unterrichtsort bringen. Weil die Organisation über die Schule erfolgt, können kleine Unterrichtsgruppen mit Kindern aus der eigenen oder der Parallelklasse gebildet werden, was die Kosten reduziert und gleichzeitig für Spaß und gegenseitige Motivation sorgt.

Zu Beginn des Schuljahres gibt es für alle fünften Klassen eine Ausprobierstunde, in der sie die angebotenen Instrumente kennenlernen können. Oft zeigen sich dabei sehr schnell Vorlieben und Begabungen für ein bestimmtes Instrument. Bei Interesse gibt es die Möglichkeit, eine kostenlose Unterrichtsstunde auf dem Wunschinstrument zu erhalten. Anschließend erfolgt die Anmeldung für den Unterricht. Wenn dann noch ein Leihinstrument besorgt ist, kann es losgehen – mit so viel Spaß und Enthusiasmus, wie ihn unsere diesjährigen Nachwuchsmusiker zeigen.

Die Holzbläser-Gruppe mit ihrer Lehrerin Annette Tafler

Handballtatort Tuttlingen RB Finale

Am Donnerstag war um 7 Uhr Abfahrt am Scheffel mit neun motivierten Schülerinnen der Handballfraktion zum Regierungsbezirksfinale Freiburg der WK I Mädels. Dabei waren Annika Künstle, Laura Braun, Nele Isenmann, Eva Klaus, Lena Herold, Laura Saban, Merle Gruseck, Carla Santo und Luisa Silberer. Vor dem ersten Spiel gab es leider eine große Enttäuschung: unsere drei Nachwuchstalente durften am Handballgeschehen auf dem Spielfeld nicht teilnehmen und konnten nur von der Bank aus zuschauen. Indiz: zu jung. Somit waren es nur fünf statt sechs Feldspielerinnen und eine Torfrau und sie mussten alle vier Spiele in Unterzahl bestreiten. Im ersten Spiel war dadurch die Stimmung der Spielerinnen und Lehrerinnen Sissy Firgau und Selina Müller auf dem Nullpunkt und sie mussten eine klare Niederlage einstecken. Im zweiten Spiel kam die Motivation langsam zurück, sodass dann das dritte und vierte Spiel souverän gewonnen wurden. Nach insgesamt 80 Minuten Spielzeit fuhren sie kaputt und zufrieden nach Hause.

Herzlichen Glückwunsch zu einem tollen und verdienten dritten Platz!

Neue Jugendbegleiter am Scheffel vereidigt

Die Nachmittagsbetreuung am Scheffel-Gymnasium ist fit für die Zukunft: insgesamt 18 neue Jugendbegleiter:innen wurden von unserer Schulleiterin Antje Bohnsack vereidigt. Die Jugendbegleiter unterstützen am Scheffel die Lernwerkstatt, die für Kinder eine kostenfreie Hausaufgabenbetreuung mit integriertem Spieleangebot anbietet. Auch die bewegte Pause, ein am Scheffel entwickeltes Konzept für mehr Bewegung und Gesundheit, wird durch die Jugendbegleiter angeboten.

Damit die Angebote inhaltlich fundiert angeboten werden können, arbeitet das Scheffel bei der Ausbildung seiner Jugendbegleiter mit dem aim (Akademie für innovative Bildung Heilbronn) zusammen. Durch den fachlichen Input und insgesamt 2 Tage Ausbildung sind die Schüler:innen optimal auf ihre anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet.

Das Konzept kommt gut an: in einer Umfrage unter den Eltern am Scheffel lobten 90% das Betreuungsangebot am Scheffel. Dieser Wert wird normalerweise nur von Ganztagesschulen erreicht und bestätigt die Qualität des Scheffelkonzepts. „Wir freuen uns, dass das von uns ausgearbeitete Konzept so gut angenommen wird. Unsere Jugendbegleiter:innen und Koordinatorinnen geben jeden Tag ihr Bestes, um eine gute Betreuung zu gewährleisten“, erklärt Sissy Firgau, am Scheffel für das Jugendbegleiterprogramm verantwortlich.

Die gesamte Scheffel-Schulgemeinschaft bedankt sich für euer Engagement!

Semaine franco-allemande

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Charles de Gaulle und Konrad Adenauer den Elysée-Vertrag, der die deutsch-französische Freundschaft nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs besiegelte – der Tag wird heute noch als „journée franco-allemande“ gefeiert.  Genauso lange besteht tatsächlich schon die Partnerschaft zwischen Lahr und Dole. Im Rahmen der deutsch-französischen Woche vom 22. bis zum 26.1.24 wurde sowohl am Scheffel als auch in Dole fleißig gewerkelt: Es fand ein deutsch-französische Zeichenwettbewerb für alle motivierten Klassen statt, die Arbeiten wurden für eine Woche in der Aula aufgehängt und die besten Arbeiten des Scheffels wurden am 27. Januar nach Dole gebracht:

In Dole durften die Bewohner sowohl ein deutsches als auch ein französisches Siegerbild wählen, die beiden Gewinner sehr ihr hier:

Auf der deutschen Seite das Bild der Klassen 7b und 7d, von Alessia Keil, Luisa Erlewein, Josef Nijim und Melina Rotärmel - hier unsere stolzen Gewinnerinnen:

Und auf der französischen Seite:

 

Die Klassen 6d, 7a, 8c und 8d haben eine Woche lang den Pausenverkauf mit französischen Backwaren übernommen, es gab Croissants und tarte flambée. Und viele Klassen haben Plakate zu diesem Anlass gemalt, um die Schule zu dekorieren. Eine Auswahl der Plakate sehr ihr hier, ebenso einen Zeitungsartikel, der in Dole erschienen ist.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Klassen und Kolleg*innen, die sich so motiviert an der „semaine franco-allemande“ beteiligt haben!

Französischer Zeitungsbericht

 

 

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